Wieder kein Dreier

Mit einem total anderen Gesicht trat die SpVgg SV Weiden beim SV Erlangen-Bruck auf. Nach einer 0:2 Führung endete die Partie dann mit einem hart umkämpften 3:3 (1:2). Wir haben total gut gespielt und eine Bombenleistung gezeigt, aber am Ende ist leider nur ein Punkt herausgekommen. Um die Jungs tut es mir sehr leid, betonte Interims-Trainer Florian Schrepel. Hatte Weiden die Treffer von Adam Hajek (12./32.) und Patrick Kavalir (80.) jeweils herrlich herausgespielt, so nutzten die Brucker zwei Freistöße aus 25 Metern durch Tom Jäckel (43.), Simon Dreßlein (48.) und einen Foulelfmeter von Oliver Seybold (72.) zum Ausgleich. Weiden in dieser Partie über die gesamte Spielzeit überlegen und mit zahlreichen weiteren Torchancen. Der Schiedsrichter hat uns klar in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter an Hajek nicht gegeben. Meine Akteure haben bis zum Ende gekämpft und hatten sogar mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß, unterstrich Schrepel

Er startete mit Patrick Kavalir für Josef Rodler und Martin Polom für Michael Busch. Die Gäste erwischten einen starken Anfang und nach einer wunderschönen Kombination mit Benjamin Werner vollendete Neuzugang Hajek gekonnt zum 1:0 für die Weidener. Die Gäste-Elf kombinierte gut nach Vorne und hatte die eine oder andere Chance, wie durch Rupprecht (18.) und Hajek (23.) ihren Vorsprung auszubauen. Dies schaffte dann erneut Hajek der eine gute Kombination des Weidener Mittelfeldes ausnutzte und auf den Brucker Schlussmann zumarschierte und den Ball ins lange Eck zum 2:0 für Weiden vollstreckte (32.). Wenn man aber mal unten drinsteht, dann fehlt meist das Glück. Zu sehen in einem wundervollen Freistoßtor durch Jäckel (43.), der damit seiner Mannschaft kurz vor der Halbzeit den Anschluss sicherte. Von Bruck war in den ersten 45 Minuten nicht viel Offensives zu sehen, so Schrepel. 

Nach dem Seitenwechsel begann die Partie erneut mit einem Paukenschlag. Wieder nutzten die Gastgeber durch Simon Dreßlein (48.) einen Standard und auch er traf mit einem sehenswerten Freistoßtor. Nun herrschte im ersten Moment bei den Gästen Fassungslosigkeit, hatte man doch eine klare Führung innerhalb von fünf Minuten verloren. Doch es kam, trotz guter Möglichkeiten der Weidener noch schlimmer. Christoph Hegenbart stoppte unsanft Gökhan Hayri Özdemir und Schiri Simon Marx entschied auf Foulelfmeter, den Seybold gekonnt zum 3:2 verwandelte. Sollte erneut sich Weiden um die eigenen Früchte gebracht haben.

Neuzugang Kavalir war es dann der sich einen Konter schnappte und nach einem gekonnten Alleingang zum 3:3 einschob. Im weiteren Verlauf hatten noch Benny Werner und Michael Busch durch Kopfball den Siegtreffer vor Augen. Am Ende blieb dann noch der Elfmeterpfiff für Weiden in der Nachspielzeit aus und Weiden holte sich einen Punkt im Kampf gegen die Relegation. Am Samstag ist Erlenbach um 16 Uhr im Spardabank Stadion zu Gast. Hier gilt es dreifach zu Hause zu punkten, denn eine Relegation als Bayernligst durchzustehen war in den vergangenen Jahren nicht von Erfolg gekrönt.