U17 bei SG Quelle Fürth: 1 Punkt gewonnen oder 2 Punkte verschenkt?

DSC_0367

Mit gemischten Gefühlen kehrte die U17 aus Neustadt a. d. Aisch – der Spielort wurde tags zuvor kurzfristig verlegt- vom Punktspiel gegen die SG Quelle Fürth heim.
Aufgrund einer verschlafenen Anfangsphase, sowie individuellen Fehlern, machte sich die Mannschaft das Leben selber schwer und geriet somit folgerichtig nach einer guten Viertelstunde durch einen berechtigten Foulelfmeter des Fürthers Kerim Taher in Rückstand. Dieser Treffer wirkte jedoch wie ein Weckruf und fortan übernahm die Wasserwerkelf das Kommando.

Engagierter im Zweikampf und mit deutlich mehr Einsatzwillen gepaart, gelang es den Blau-Schwarzen das Heft in die Hand zu nehmen und durch geschicktes Pressing den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Daraus resultierte in der 20. Minute ein Freistoß von der rechten Seite, der von Jamal Dubois getreten, den Kopf von Marius Göhl und anschließend den Weg ins Tor fand. Nach dem Ausgleich blieben die Mannen um Kapitän Albers sprichwörtlich am Ball und erzwangen in der 27. Minute den Führungstreffer durch Dubois, der einen Abpraller des Fürther Torwarts im zweiten Versuch aufnahm und verwandelte.

Bis zur Pause versäumte es die U17 jedoch, die Unsicherheiten des Gegners in Zählbares umzumünzen, so dass man nur mit einem 1-Tore-Vorsprung in die Kabine ging.
Das sollte sich in der 2. Hälfte rächen. Die Fürther kamen hoch motiviert und mit großer Vehemenz aus der Kabine. Es gelang ihnen durch Laufbereitschaft und Zweikampfhärte den Spielern aus Weiden die berühmte Schneid abzukaufen. Der daraus resultierende Druck wurde immer größer und so war es wenig überraschend, dass Fürth aus einer Vielzahl von Standardsituationen, eine davon zum Ausgleich nutzte. Bezeichnenderweise behinderten sich dabei die Abwehrspieler und der Torwart gegenseitig, so dass Giuliano Nyary in der 58. Minute zum vielumjubelten Ausgleich einköpfen konnte .Aus dieser Aktion zogen die Fürther Spieler nun Ihre Energie und berannten ein ums andere mal das Tor der Weidener Kicker.

Mit vereinten Kräften, Glück und Geschick gelang es der Abwehr, um den starken Christoph Spöth, die Situationen zu klären und das Unentschieden zu halten. Gelegentliche, aber dennoch vielversprechende Konter wurden durch die Fürther, mittels Härte und dem ein oder anderen Foul, im Keim erstickt. Hier hätte sich das Weidener Trainergespann etwas mehr Unterstützung durch den Schiedsrichter erhofft.

Alles in allem am Ende ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Mannschaften leben können.