U13: Mission Titelverteidigung beginnt!

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+++Auftaktspiel gegen den TSV Nittenau läutet Rückrunde ein +++ SpVgg SV-U13 kann auf erfolgreiche Hinrunde zurückblicken +++ Ziel ist die Titelverteidigung +++ Vorbereitung gegen starke Gegner +++

Weidener U13 nimmt Spielbetrieb wieder auf

Am nächsten Samstag um 15:00 Uhr im heimischen Sportpark ist es wieder soweit: Das Warten hat ein Ende, die Rückrunde in der Oberpfälzer Bezirksoberliga der U13-Junioren beginnt wieder. Der erste Gegner der Weidener U13 ist der Tabellensechste TSV Nittenau. Auch wenn die Max-Reger-Städter als Favorit in dieses Duell gehen, sollte der Gegner keinesfalls unterschätzt werden. Schon im Hinspiel wurde hier ein sicher geglaubter Sieg in den letzten zwölf Minuten verspielt.

Ungeschlagen in der Hinrunde

Die derzeitige Tabellenführer kann auf eine erfolgreiche Hinrunde in der Bezirksoberliga zurückblicken. Mit bisher keiner einzigen Niederlage kann die Mannschaft der Trainer Manfred Lederer, Fabian Frey und Bernhard Fritz eine makellose Weste vorweisen und kann nun als einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft in die Rückrunde im Jahr 2017 gehen.

Diese Bilanz war zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten. So mussten in den 19-köpfigen Kader ab Juli insgesamt 6 Neuzugänge integriert werden. Angefangen bei Jannik Karger (SV Kulmain) und Max Kellner (SpVgg Vohenstrauß). Die beiden Torhüter mussten in bisher zwölf Spielen nur neun Mal hinter sich greifen. Somit stellen die Weidener die zweitbeste Verteidigung. Anteil haben dabei neben den Keepern auch die Verteidiger mit Neuling Luca Schatz (JFG Haidenaabtal) und Kapitän Bayram Cinak. Für das Mittelfeld wurde die Mannschaft mit Elias Jungbeck vom 1. FC Schwarzenfeld verstärkt. In vorderster Front stürmt Yannik Friedl. Friedl war als jüngerer Jahrgang bereits bei der letztjährigen Meistermannschaft im Einsatz und kann in dieser Saison eine noch bessere Trefferquote vorweisen: Mit zwölf Treffern in elf Spielen rangiert er auf Platz eins in der Torschützenliste. Auf Platz drei in dieser Liste befindet sich mit neun Toren sein Sturmpartner Pascal Höcht, der vor der Saison vom TSV Reuth ans Weidener NLZ wechselte.

Trotz der vielen Umstellungen setzte sich die Mannschaft ab dem ersten Spieltag in der Spitzengruppe der U13 Bezirksoberliga fest. Daran konnten auch die bisher einzigen Punktverluste in Nittenau (2:2), im Heimspiel gegen die JFG Oberpfälzer Seenland (1:1) und im Topspiel gegen den FC Amberg (0:0) nichts ändern. Dass sich die Max-Reger-Städter allmählich an das Niveau in der höchsten Spielklasse für dieses Alter gewöhnt hatten, zeigten die Spiele im November und Dezember. Im Topspiel gegen den ASV Cham wurde der Gegner lediglich überrannt und bereits nach 20 Minuten führte man mit 3:0. Auch im Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg behielt man mit 2:1 die Oberhand. Das Derby gegen den FC Amberg hätte der Bayernliga-Nachwuchs mit etwas besserer Chancenverwertung ebenfalls gewinnen können. Der höchste Sieg wurde im Match gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten JFG Oberpfälzer Wald mit 9:0 eingefahren.

Doppelpack soll perfekt gemacht werden

Nachdem bereits die letztjährige U13 der SpVgg SV Weiden den Titel als beste Oberpfälzer D-Junioren nach Weiden geholt haben, will dies die aktuelle Mannschaft ihren Vorgängern gleich tun. Vor allem mit einer unglaublichen Serie in der Rückrunde ließ der Jahrgang 2003 keine Zweifel aufkommen, wer am Ende der Saison ganz oben stehen würde. Sollte dies dem derzeitigen Tabellenführer ebenso gelingen, werden diese auch nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen sein.

Mit ausgedünnten Kadern gegen starke Gegner

Fünf Testspiele hat die Mannschaft von Cheftrainer Manfred Lederer seit der Winterpause absolviert. Auch wenn die Ergebnisse manchmal zu wünschen übrig ließen, war man auf schwarz-blauer Seite nicht gänzlich unzufrieden. Meist waren die Niederlagen knappe Spiele gegen starke Gegner, die dann auch noch unglücklich verloren gingen.

Wie der Kader für das erste Pflichtspiel im Kalenderjahr 2017 lautet ist noch unklar. Schon seit einigen Wochen haben mehrere Spieler mit Verletzungen zu tun und konnten teilweise am Mannschaftstraining nur unregelmäßig oder gar nicht teilnehmen und nur individuell arbeiten. Auch die Testspiele wurden mit ersatzgeschwächten Kadern bestritten.

Kein Zweifel besteht jedoch am Vorhaben, dass nächsten Samstag die Mission Titel mit einem Sieg gegen den Liganeuling TSV Nittenau fortgesetzt werden soll, egal welche Spieler dann an Bord sind.

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