Testspielnierderlage gegen Cham

Im ersten Testspiel trennte sich die SpVgg SV Weiden vom ASV Cham mit 2:5 (1:2). Die beiden Landesligisten schenkten sich von der ersten Minute nichts und die Zuschauer erlebten eine schwungvolle Partie, wo am Ende die Mannschaft von Trainer Andreas Lengsfeld sich den Sieg sicherte. „Das Ergebnis darf man nicht überbewerten“, so der neue Weidener Coach Andreas Scheler. Nach zwei schweren Trainingseinheiten innerhalb von 24 Stunden seien am Ende dem einen oder anderen merklich die Beine schwer geworden.

Weiden startete mit einer herrlichen Kombination zwischen Josef Rodler und Benjamin Werner, der so in der dritten Minute den Führungstreffer erzielte. So hätte es auch gerne weitergehen können, doch die Gäste zeigten Kampfeswillen und präsentierten sich mit schnellem Spiel im Mittelfeld. Ein wundervoller Schuss von Daniel Engl senkte sich zum 1:1 (29.) ins Tor und nur vier Minuten später war es Johannes Bierlmeier der nach seinem Schuss einen Abpraller von Keeper Matthias Götz zum 1:2 zur Pause nutzte. Die erste Formation der Weidener wusste Glanzpunkte zu setzen und gerade der Amberger Fabian Helleder zeigte in der Defensive seine Stärken. Von den jungen wurden zu Beginn Moritz Zeitler und Niklas Lang eigesetzt die mit Matthias Heinl im Mittelfeld ihre Sache gut machten. Nach dem Seitenwechsel brachte Scheler im Tor Noah Schmidt, Martin Kovac, Dennis Paulus und Dominik Huber und stellte so die Mannschaft um. Das sorgte für größere Unordnung, die die Chamer zum 3:1 durch Raphael Aschenbrenner nutzten. Er startete ungehindert durch und Keeper Schmid hatte alleine vor ihm das Nachsehen (63.). Benny Werner wurde gefoult und verwandelte souverän den fälligen Foulelfmeter zum 3:2 Anschlusstreffer (67.). Im weitere Verlauf wirkten die Gäste einfach frischer und so setzten Thomas Zollner (73.) und Daniel Engl (79.). der Partie mit 5:2 ein Ende. Beide Treffer resultierten durch Unstimmigkeiten in der Abwehr, die ihnen jeweils den Weg zum Tor freimachten. „Wir haben dem Gegner die Bälle einfach zu leicht überlassen. Für den ersten Eindruck bin ich zufrieden und wir haben ja jetzt genügend Zeit zu arbeiten“, betonte Scheler.