Florian Schrepel im Interview

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WEIDEN(han). Florian Schrepel ist wieder zurück am Weidener Wasserwerk. Einst kickte er in den Farben der Schwarz Blauen und schoss als Stürmer sensationelle Tore, nun ist er wieder da und übernimmt Verantwortung für den Verein als sportlicher Leiter. Der 36-jährige Familienvater hat auch in Weiden Fuß gefasst und leitet seine Firma „Zehenhaus“ wo er professionell Sportartikel seit sechs Jahren im Onlinevertrieb – spezialisiert auf Markenschuhe betreibt. Schrepel freut sich wieder bei seinem Heimatverein SpVgg SV Weiden zu sein und betont: „Nun kann ich endlich etwas zurückgeben“.

Auf Fragen der aktuellen Rundschau, meinte der ehemalige Fußballer: „Es freut mich sehr, dass ich wieder bei der SpVgg bin. Es ist für mich mein Heimatverein und daher ist es auch was Besonderes wieder in diesem Verein tätig zu sein“.

RS: „Wie ist es Weiden gelungen Dich als sportlichen Leiter zu gewinnen?“

Schrepel:“ Ich hatte mit den Verantwortlichen sehr gute Gespräche und diese Aufgabe als sportlicher Leiter in diesem Verein ist für mich sehr reizvoll. Ich möchte dem Verein etwas zurückgeben und mit meinen Erfahrungen helfen, dass man in Zukunft den einen oder anderen Schritt nach vorne macht“.

RS: „Wie wurdest Du von Trainer und Mannschaft aufgenommen?“

Schrepel: „Das Trainerteam um Stefan Fink und die Mannschaft haben mir den Start für die Aufgabe sehr erleichtert. Die Zusammenarbeit läuft sehr respektvoll und zielorientiert ab“.

RS: „Welche Ziele verfolgst Du mit der SpVgg SV Weiden?“

Schrepel: „Das wichtigste Ziel lautet aktuell der Klassenerhalt in der Bayernliga. Alles andere ist momentan unwichtig. Wir müssen alle im Verein an einem Strang ziehen und mit aller Macht versuchen dieses Ziel zu erreichen“.

RS: „Wo wird Weiden am Ende in der Tabelle landen?“

Schrepel: „Platz 13 und der direkte Klassenerhalt. Das wäre ein großer Erfolg und das packt die Mannschaft, wenn Sie in jedem Spiel Wille, Leidenschaft und Disziplin zeigt und sich einfach auf die Grundtugenden konzentriert.“

Schrepel selbst denkt gerne an seine Zeit als Spieler bei der SpVgg SV Weiden zurück: „Ich war zehn Jahre bei der SpVgg Die schönsten Erlebnisse war die Zeit mit dem Aufstieg in die Regionalliga, damals 3. Liga und das DFB Pokal Spiel gegen Dortmund. So etwas werde ich nie wieder vergessen. Allerdings war die Zeit, in der ich von der Jugend in die erste Mannschaft rausgekommen bin sehr prägend. Das erste Bayernliga Spiel war für mich damals ein großes Ziel und Erlebnis. Ich musste hart dafür arbeiten und es war für mich etwas ganz Besonderes“.