Eine weitere „letzte Chance“

Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt kann der FSV Erlangen-Bruck am Samstag tun. Denn wenn der Aufsteiger das Duell gegen die SpVgg SV Weiden, einen direkten Konkurrenten, gewinnt, dann hätte der Aufsteiger 16 (!) Punkte Vorsprung auf Weiden und den ersten Relegationsplatz. Das sollte bei dann noch sechs ausstehenden Spielen wohl für den Verbleib in der Bayernliga Nord reichen. Selbst ein Unentschieden wäre kein so schlechtes Ergebnis für den FSV. „Bei uns sind weiterhin alle Spieler im Trainingsbetrieb. Wir wollen im Heimspiel gegen Weiden natürlich gern unsere 40 Punkte vollmachen, um die Restsaison genießen zu können. Dafür müssen wir uns aber wieder steigern und viel Leidenschaft und Laufbereitschaft an den Tag legen. Denn Weiden wird uns sicher alles abverlangen“, sagt FSV-Trainer Normann Wagner.

Ein böser Rückfall war bei der SpVgg SV Weiden am Mittwoch das 1:5 daheim gegen Forchheim. Damit sind die Oberpfälzer in diesem Jahr immer noch sieglos. Der Trainerwechsel von Stefan Fink zu Florian Schrepel hat noch keine Wirkung gezeigt. Weiden ist jetzt jahresübergreifend seit neun Spielen sieglos und hat in diesem Zeitraum seit November 2017 nur einen Punkt geholt. Zu wenig, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien und um einen rettenden Platz zu erreichen. Dazu sagt Interimstrainer Schrepel: „Wir müssen in Erlangen-Bruck punkten, egal wie. Dazu benötigen wir wieder die Grundtugenden, die man im Abstiegskampf braucht. Die Mannschaft würde ganz dringend ein Erfolgserlebnis brauchen, was man sich aber auch ganz ganz hart erarbeiten muss.“ Es fehlen Dominik Forster (Ellbogenverletzung), Stefan Graf (Knieverletzung) und Andreas Schimmerer (Sprunggelenksverletzung).

Quelle: Dirk Meier (FUPA)