| Fuhrmann-Elf greift wieder an |
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Härtetest vor den „Wochen der Wahrheit“ SpVgg Weiden II tritt zum ersten Spiel nach der Winterpause bei der DJK Vilzing an – Einige Leistungsträger sind angeschlagen Unterschiedliche Erwartungen, gleiches Ziel – so lässt sich die Konstellation vor dem Auswärtsspiel des Fußball-Landesligisten SpVgg Weiden am Samstag um 15 Uhr bei der DJK Vilzing am besten beschreiben. Denn während die Vilzinger mit weitaus höheren Zielsetzungen in die Saison gestartet waren, stand für die Mannschaft von Trainer Rüdiger Fuhrmann von Beginn an der Klassenerhalt an erster Stelle. Eines haben sie aber gemeinsam: Beide wollen sich im heutigen Aufeinandertreffen mit einem entsprechenden Ergebnis weiter von den Abstiegsplätzen absetzen.Der Blick auf die derzeitige Tabelle zeigt es: Beide Teams besitzen zwar mit 30 bzw. 27 Punkten einen sicheren Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge, auf den Relegationsplatz sind im Falle der SpVgg Weiden jedoch lediglich sechs Zähler. „Nach der Winterpause einen guten Start hinzulegen, wäre natürlich super“, sagt SpVgg-Coach Fuhrmann. Wobei er seine Prioritäten nicht ausschließlich auf die Partie in Vilzing legt, sondern vielmehr auf die folgenden Spiele gegen die direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt, der SG Quelle Fürth und dem TV Schierling.
„Für mich ist unser Auftritt in Vilzing der letzten Härtetest unter Wettkampfbedingungen vor den Wochen der Wahrheit“, gibt Fuhrmann unumwunden zu. Wenngleich er schon mit einem Punktgewinn liebäugelt. Gerne erinnert er sich noch an die Hinrunde, als die DJK Vilzing als Meisterschafts-Mitfavorit in Weiden mit dem 0:0 noch gut bedient war. „Wir hatten damals in der zweiten Halbzeit ein deutliches konditionelles Übergewicht und hätten nur unsere Chancen konsequenter ausnutzen müssen“, weiß Fuhrmann.
Eine Tatsache, auf die der SpVgg-Trainer auch in Vilzing setzt: „Wenngleich unsere Vorbereitung alles andere als optimal war, sind wir gerüstet“, sagt Fuhrmann. In der Tat musste die Weidener Landesliga-Truppe in den Trainings viel improvisieren. Aufgrund der witterungsbedingten Platzverhältnisse konnte erst in der letzten Woche endlich auf Rasen trainiert werden. Zuvor standen nahezu ausschließlich Lauf- und Krafteinheiten auf dem Programm. Dennoch war Fuhrmann mit den Auftritten seiner Jungs in den Testspielen, wenngleich von sechs geplanten nur vier durchgeführt wurden, zufrieden.
Gegen den FC Amberg gab es ein 2:1, gegen den Nord-Landesligisten FC Trogen ein 2:0 und gegen den TSV Kirchenlaibach ein 2:1. Lediglich beim ASV Cham setzte es eine 0:4-Klatsche, die Fuhrmann aber nicht weiter großartig stört. „In Cham haben wir in der ersten Hälfte gut mitgehalten, in der zweiten müssten wir, nachdem wir aus einer harten Trainingswoche kamen, dem Kräfteverschleiß Tribut zollen.“ Lediglich mit der Chancenverwertung beim 2:1 gegen Kirchenlaibach war Fuhrmann alles andere als glücklich. „Hier müssen wir uns noch verbessern“, lautet sein Appell an die Mannschaft.
Und sein Wunsch fürs bevorstehende Spiel in Vilzing? „Mir ist klar, dass es nicht einfach werden wird. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.“ Mit welcher Aufstellung dies Fuhrmann realisieren wird, ist jedoch noch fraglich, denn er hat einige Langzeitverletzte zu beklagen. Zwar ist Keeper Andreas Payer nach seiner langwierigen Schulterverletzung wieder fit, doch fehlen Fuhrmann einige seiner Leistungsträger. Torwart Erik Arkenberg konnte verletzungsbedingt zuletzt nicht trainieren. Ebenso erging es Patrick Stauber (Kreuzbandriss) und Norbert Ferstl (Knieoperation). David Ernemann steigt nach seinen Adduktorenproblemen erst nächste Woche wieder ein, Johannes Zeitler ist beruflich verhindert und Philipp Bydkiewski wird nach seiner Schambein-Entzündung in Vilzing zunächst lediglich auf der Bank Platz nehmen. (lst)
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