| Saisonauftakt in der Landesliga Nordost |
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Vorbereitungsergebnisse sind Makulatur SpVgg SV Weiden startet am Mittwoch um 19 Uhr im Sparda-Bank-Stadion in die neue Spielzeit – TSV Neudrossenfeld ein „echter Prüfstein“
Die Ergebnisse aus den Testspielen und dem Toto-Pokal sind Makulatur, ab Mittwoch beginnt für den Fußball-Landesligisten SpVgg SV Weiden der harte Ligaalltag. Zum ersten Saisonspiel erwartet die Mannschaft von Trainer Christian Stadler um 19 Uhr im Sparda-Bank-Stadion den TSV Neudrossenfeld. Einen sicherlich nicht zu unterschätzenden Gegner, der auf dem Fußball-Onlineportal http://www.fupa.net neben der SpVgg SV und Dergahspor Nürnberg als einer der Meisterschaftsfavoriten genannt wird. „Gleich das erste Match wird ein richtiger Prüfstein für uns“, ist der Weidener Coach sicher. Er hatte den TSV Neudrossenfeld zuletzt im Pokal gegen den FSV Bayreuth beobachtet und war von der Leistung durchaus angetan. „Die Neudrossenfelder machen einen sehr kompakten und eingespielten Eindruck, sie bevorzugen das schnelle Spiel nach vorne und nehmen jede Möglichkeit zum Abschluss war“, schätzt Stadler die Oberfranken ein.
In der Tat kann der Elfte aus der abgelaufenen Spielzeit in der Landesliga Nord auf einen homogenen und ausgeglichenen Kader zurückgreifen, was er zuletzt eben auch im Toto-Pokal unter Beweis stellte. In der ersten Qualifikationsrunde auf Verbandsebene setzte sich die Elf von Trainer Peter Schmidt beim Ligakonkurrenten FSV Bayreuth mit 2:0 durch, am Samstag führte sie gegen den Bayernligisten SpVgg Bayreuth schon mit 1:0, um sich nach harten Kampf und nach einem Eigentor zum 1:1 noch mit 1:3 beugen zu müssen.
Der TSV Neudrossenfeld darf sich in dieser Spielzeit auf die Dienste von vier Neuzugängen freuen, denen nur ein Abgang gegenübersteht. Mittelfeldspieler Nikolas Kraus, der in Bamberg studiert, schloss sich der DJK Don Bosco Bamberg an. Dafür kamen der 35-jährige Routinier Marcel Mayer (von der SpVgg Bayreuth), der schon in der Regionalliga für die SpVgg Weiden auflief, Sebastian Lattermann (SpVgg Bayreuth), Andre Lutz (TSV St. Johannis) und Tonio Kage vom FC Kupferberg.
„Einfach eine gestandene Truppe, die für uns sicherlich keine Laufkundschaft darstellen wird“, urteilt der Weidener Trainer über Peter Schmidts Elf. Stadler ist klar, dass die Gegner in der neuen Liga vor allem offensiv stärker sein werden, aber vor allem im Sparda-Bank-Stadion auch nicht den Fehler machen werden, der SpVgg SV ins offene Messer zu laufen. „Man darf zudem nicht vergessen, dass Neudrossenfeld in der Landesliga gespielt hat und wir aus der Bezirksoberliga in eine neue Spielklasse kommen“, sagt Stadler.
Er erwartet eine ausgeglichene Partie, in der sich die Mannschaft durchsetzen wird, die den Sieg am meisten will. „Wir dürfen nur nicht den Fehler machen, dass wir – gerade im ersten Saisonspiel – zu viel wollen und dadurch verkrampfen und hektisch werden“, gibt er seinen Akteuren mit auf den Weg. „Wenn uns gelingt, unser Potenzial abzurufen, dann gehen wir als Sieger vom Platz“, gibt er sich optimistisch.
Allerdings muss der SpVgg SV-Coach auf etliche Spieler verzichten. Fehlen wird Timo Hirmer, der nach seiner erfolgreich verlaufenen Kreuzband-Operation in der letzten Woche inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Norbert Ferstl ist nach seiner roten Karten aus der letzten BOL-Begegnung noch gesperrt, sein Bruder Christian muss wegen seiner Leistenprobleme noch pausieren. Martin Reil befindet sich noch im Aufbautraining, ein Einsatz gegen Neudrossenfeld käme noch zu früh, während Nachwuchstalent Sven Kopp aus schulischen Gründen verhindert ist. Die zuletzt angeschlagenen Klaus Herrmann (Bauchmuskelzerrung) und Christoph Hegenbart werden ebenso auf die Zähne beißen wie die leicht verletzten Ralph Egeter und Chousein Chousein. (lst) |